Jugendtreff Ingersheim
Bitumenabdichtung für den Jugendtreff Ingersheim
Tradition trifft Technik
Auftraggeber I Standort
Gemeinde Ingersheim I Fischerwörth, Großingersheim
Größe
75 m²
Material
Bitumen
Besonderheit
Wiederverwendung von Schalungselementen aus dem Bau des Stuttgarter Hauptbahnhofs
Dachbau und Bitumenabdichtung für den Jugendtreff Ingersheim
Wie aus einem Abfallprodukt ein neuer Ort für Begegnung wurde: Die geschwungenen Holzschalungen, die ursprünglich für die Kelchstützen des neuen Stuttgarter Hauptbahnhofs gefertigt wurden, erhielten in Ingersheim eine zweite Aufgabe.
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Stuttgart 210: weiterdenken – weiterbauen!“ entstand gemeinsam mit der Gemeinde Ingersheim, den beteiligten Hochschulen, Planungsbüros, Handwerksbetrieben, dem Bauhof, freiwilligen Helfer:innen und internationalen Studierenden ein einzigartiges Reallabor. Aus den wiederverwendeten Schalungselementen wurde ein Pavillon am Fischerwörthgelände – ein Jugendtreff, Wohlfühlort und Treffpunkt für die Gemeinde.
Bitumenabdichtung für ein außergewöhnliches Bauprojekt
Für den Jugendtreff Ingersheim wurde das Dach mit einer Bitumenabdichtung ausgeführt. Bitumenabdichtungen sind eine bewährte Lösung für dauerhaft geschützte Dachflächen und werden sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen eingesetzt.
Bei diesem Projekt kam es besonders darauf an, die Dacharbeiten zuverlässig in den außergewöhnlichen Bauablauf des Reallabors zu integrieren. Die Dachfläche ist Teil eines architektonisch besonderen Pavillons, dessen Innenraum durch die geschwungenen Holzoberflächen der wiederverwendeten Schalungselemente geprägt wird.
So entstand eine Verbindung aus einer funktionalen Dachabdichtung und einer ungewöhnlichen, ressourcenbewussten Bauaufgabe.
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Forschung, Re-Use und gemeinschaftliches Bauen zu lebendiger Architektur werden können.
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Aufnahmen: Achim Birnbaum